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Facing Finance e.V.

Facing Finance fühlt sich einem nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit finanziellen Ressourcen und den Menschenrechten sowie der Klima- und Ressourcengerechtigkeit verpflichtet. Der anthropogene Klimawandel und die Nichtbeachtung von Menschenrechten verhindern eine nachhaltige Armutsbekämpfung und Entwicklung in den Ländern des globalen Südens. Demgegenüber stehen Entscheidungen über die Verwendung finanzieller Ressourcen oft in Widerspruch zu Nachhaltigkeitszielen bzw. sozialen und ökologischen Standards. Investoren, Unternehmen aber auch KleinsparerInnen und VersicherungskundInnen lassen Menschenrechts-, Arbeits-, Umwelt- und Anti-Korruptionsstandards bei ihren Entscheidungen häufig außer Acht. Deshalb identifiziert Facing Finance Banken und Unternehmen, die sowohl direkt als auch indirekt ethische, soziale und nachhaltige Standards verletzen. Durch die Sensibilisierung der Medien, der Öffentlichkeit, durch Bildungsarbeit und aktionsorientierte Kampagnen möchten wir Finanzdienstleister und Unternehmen, KleinsparerInnen und VersicherungskundInnen davon überzeugen, bei Investitionsentscheidungen, der Altersvorsorge und der Auswahl von Finanzdienstleistern völkerrechtliche Verträge, soziale Normen und Umweltstandards zu beachten bzw. in transparenter Art und Weise zu berücksichtigen. Darüber hinaus setzen wir uns für eine schärfere gesetzliche Regulierung, etwa für Investitionsverbote in Bezug auf völkerrechtswidrige Waffen (Atomwaffen und Streumunition) ein, bzw. fordern deren Ächtung, was auch autonome Waffensysteme (Killerroboter) einschließt. Schließlich fordern wir, zusammen mit Verbraucherzentralen, die nachhaltige Zertifizierung von “Riestersparverträgen” sowie die Kopplung staatlicher Subventionen für Altersvorsorgeprodukte an vom Gesetzgeber festgeschriebene, soziale und ökologische Mindeststandards.

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